Kalahari Südafrika

Fotografische Begleitung vom Austausch der 2NationGroup von der ev. Jugend Hameln

Spendenaufruf:

Bankverbindung: DE81254621600711176200 Volksbank Hameln-Stadthagen 

Verwendungszweck: Spende Südafrika 2NG

Am 08.10.2022 ging es los, 3 Wochen Südafrika, 3 Wochen in die Kalahari. 9 Menschen die sich mehr als einen Tag in Flugzeugen und Flughäfen aufhalten und Schlussendlich mit zwei Bullis durch den westlichen Teil der Kalahari in Südafrika fahren. Dort tolle Menschen kennenlernen, von denen man sich immer wieder schmerzlichst verabschieden muss, eine wunderschöne Natur erleben dürfen und Straßen befahren die Endlos sind. Die 2-Nation-Group, Kalahari 22!

Was ist diese 2-Nation-Group. Der Name sagt es schon, 2 Nationen Gruppe. DE und SA ergeben eine Gruppe die im Wechsel jährlich und DE oder SA reisst und sich austauscht. Geleitet von Peggy Zawilla und organisiert von der evangelischen Jugend Hameln. Ein paar Jugendliche/junge Erwachsene sammelt sich Peggy jedes Jahr zusammen. Diese fliegen dann zusammen nach Südafrika in die Kalahari und Pflegen dort Austausch und Freundschaft. Darauf das Jahr organisieren wir in Deutschland einen Austausch. Ein paar Jugendliche/junge Erwachsene aus SA kommen hier her. Aufregend! Aber ich kann euch jetzt schon sagen, die Gastfreundschaft und die offenen Arme die uns empfangen haben, waren unglaublich.

Fortbewegt durch das Land haben wir uns mit unseren 2 Bullis die wir vor Ort gemietet haben. Spannend war es mit dem Linksverkehr und Lenkrad auf der anderen Seite. Aber kein Problem, 2-3 mal falsch abgebogen und 2-3 mal doofe Kommentare von hinten bekommen und man lernt schnell 🙂 Eigentlich waren es 9 Sitze, aber das nimmt in SA keiner so ernst…

Wenn wir nicht Unterwergs waren oder schlafen wollten hatten wir Gastfamilien. Oben seht ihr ein paar Bilder. Nicht der Deutsche Standard, aber immer liebevoll und so sauber das man leben und schlafen konnte. Auch wenn Duschen nicht immer vorhanden waren, geschweige denn fließend Wasser, ließ sich alles hygienische irgendwie anrichten. So ein bisschen Hygiene war bei über 30 Grad ja auch nicht unwichtig…

Die erste Sichtung von wilden Tieren!

Reisen, erleben und austauschen macht hungrig. Jeden Abend haben wir zusammen gegessen. Meist direkt in der Gemeindekirche oder in dem Haus nebenan. Es gab für jeden etwas. Auch ich als Vegetarier bin nie zu kurz gekommen. Es gab keine Mengen, aber jeder war satt am Ende des Tages.

Der Kontinent Afrika bringt so viel Braun und Rot mit, das kennen wir hier im Norden gar nicht. Die Tiere sind unfassbar und auch Mutter Erde zeigt sich hier von vielen verschiedenen Seiten. Den Strauß konnte im am Straßenrand fotografieren, da ist ein Reh in DE nichts dagegen. Die Giraffen gab es im Augrabies Nationalpark, ich hätte nie gedacht, dass wilde Tiere so zutraulich sind.

Geld= Glück, Glück=Geld? Ich finde es unfassbar, dass die die meist am wenigsten habe, die sind die am meisten geben. Geld macht nicht glücklich, lächeln und Offenheit macht Glücklich, teilen macht Glücklich.

Wir haben vor Ort in mehreren Kindergärten kleine Frisbees und Orangen verteilt. Ich habe selten Kinder in DE gesehen die mit so wenig, so viel Spaß haben.

Kind hinter Stacheldraht.

Hoffnung! Das einzige was jeder für sich hat ist Hoffnung. Hoffe darauf das morgen wieder ein neuer Tag anbricht, hoffe darauf das du weiter atmen kannst und hoffe dass das Leben so verläuft wie du es dir vorstellst. Die Menschen in SA haben nicht viel, aber sie haben Hoffnung. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft, auf eine bessere Politik und hoffen auf ein besseres Leben. Sie verlieren die Hoffnung nicht und stehen dort weiterhin mit offenen Armen. Hoffnung!

Auto in der Sonne stehen lassen ist in SA immer so ne semi Gute Idee… das Thermometer im Auto zeigte gegen 14:30 dann ganze 50 Grad an, im auto fühlte es sich an wie 120 Grad, mindestens.

Heiße Temperaturen bringen Trockenheit mit sich. Ein Land wo fast jeden Tag die Sonne scheint, hat viel davon. Leider verursacht das oft Sandstürme. Diese kommen plötzlich und wie sie sehen, sehen sie nichts. Leider reißt die warme Luft nicht nur Sand mit sich, sondern auch den ganzen herumliegenden Müll. Gar nicht so schön ohne Mülltrennung und Müllabfuhr, wohin mit dem ganzen Plastik und den ganzen Resten?

Solch Zäune sind meist wie ein Sieb für den Müll. Sie fangen all das auf, was zu groß ist… Aber auch das hört irgendwann auf, genauso wie die Sonne untergeht.

Straßen in SA sind einzigartig. Entweder geht es 5 Stunden lang nur geradeaus oder es kommen scharfe Serpentinen durch die Berge auf einen zu. Ein dazwischen gibt es selten. In weiter Ferne konnte man die Straße meist nicht mehr erkennen, es sah aus wie der Weg ins nichts…

Eins habe ich in SA gelernt. Egal wie hart es aussieht und wie schwer sich die Situation gerade zuspitzt. Kopf hoch und weiter machen! Niemand hilft dir wenn du weinend am Boden liegst. Gerade das Denken macht die Leute dort unten so unfassbar schön. Sie geben nie auf und empfangen dich trotzdem noch mit einem lächeln…

Die 3 Jungs bedanken sich fürs durchlesen! 🙂

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